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einplanen!

was garnicht so leicht ist, mit arbeiten gehen, programmieren üben, arbeiten schreiben.
und ohne auto.
fährt heute tatsächlich *niemand* von linz rauf und nach der eröffnung wieder retour?

erstmals muss ich nicht beim HFF arbeiten …

… sondern kann das ganze als gast geniessen. ich freu mich schon. aber eine kleine träne zerdrück ich trotzdem. ich vermisse meine grosse familie dann doch an solchen zusammenschweissenden marathonkampftagen …

–> das hff auf orf.at

mein persönlicher festivalfavorit

gut, ich gebs ja zu, ich hab nur diesen einen film gesehen, nachdem er mir von mehreren seiten wärmstens empfohlen wurde. da er mich aber nachhaltig beeindruckt hat, hier eine kurze inhaltsangabe mit der herzlichen empfehlung, sich den film anzuschaun oder sich das gesamtwerk von andy goldsworthy reinzuziehen:

» Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser – Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. Allein Goldsworthys Fotografien halten seine kurzlebigen Arbeiten in der Vergänglichkeit der Zeit fest, eine Faszination der besonderen Art. Thomas Riedelsheimer konnte als erster Filmemacher Andy Goldsworthy über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Mehr als ein Jahr und über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, dem Wohnort Goldsorthys, in dem der Künstler und sein Werk tief verwurzelt sind. Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das Überraschende, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen. Für Rivers and Tides wurde Thomas Riedelsheimer, der für Buch, Regie, Kamera und Schnitt verantwortlich war, mit dem Deutschen Kamerapreis 2001 ausgezeichnet. Die Musik wurde von Fred Frith komponiert und eingespielt.«

andy goldsworthys bücher auf amazon.at

stress?

gestern hat sich nach den ersten anstrengenden und zermürbenden tagen beim heimatfilmfestival für mich noch alles in wohlgefallen aufgelöst (wie der 9ermax von eins nachmittag bis drei, vier uhr früh bestens gelaunt und hochmotiviert kellnern kann, ist mir sowieso schleierhaft). ich hab mich mit verschiedenen leuten ausgesprochen und muß gestehen, dass mir offenbar total entgangen sein dürfte, dass ich vermeindliche arschaktionen, die mit zugestossen sind, wieder als (vielleicht noch ärgere?) niederschisse und fehlplatzierte, vernichtende schmähs und unterschwellige beleidigungen an mein umfeld weitergegeben habe. das dürfte nicht sein, und im grunde schäme ich mich auch ganz schön dafür. wir ziehen doch alle an einem strang, dessen war ich mir nicht wirklich bewußt.

nachdem ich, wie gesagt, ein wenig in mich gegangen bin, heute schon um 10 statt um 14 uhr aufgestanden bin und mich trotzdem ausgeruhter und wacher fühle und trotz all meiner vermeindlichen nervenzusammenbrüche besserung gelobe, sehe ich dem letzen tag des festivals und dem gemeinsamen mittagessen von künstlern, freunden und helfenden händen schon mit freude entgegen.

und den siegerfilm der jury kenne ich auch schon, weil der pressetext grade hinter mir aus dem drucker der localbühne quillt …

it’s movie time!

anlässlich des festival DER NEUE HEIMATFILM haben wir eine *kurzfilm* gedreht:

(916 kb grosses gif!!!)

wir danken andreas horvath für die zur verfügungstellung des ausgangsmaterials und der druckerei haider für den fehlprint eines festivalkatalogs. außerdem danken wir herrn lenin fürs stillhalten.

thank you guys, without you this movie would have been impossible!

uaaaaaaaaaarrrghhhh!!

nach zwei tagen unkoordinierten putzens in vorbereitung auf *siehe empfehlung* liegen bereits jetzt meine nerven blank: sich mit der grindigsten aller hier möglichen arbeiten sitzengelassen zu fühlen kann ich ja noch verkaften, aber die beklemmende vorahnung, dass es am ende wieder die selben sein werden, die sich den arsch aufreissen, das es die selben sein werden, die die klappe weiiiiit offen haben, rumkeppeln und kommandieren und im endeffekt keinen beschissenen finger rühren werden und die tatsache, dass ich unter garantie vier frustrierte arbeitstage vor mir habe und wie im vorjahr alle anfahren und grantig sein werde, lassen mich schon jetzt wieder fast kapitulieren. scheisse.

nachtrag:
woran mag dieser frust wohl liegen? das HFF hat schon 14 mal ohne eine gschaftelnde gerda gut funktioniert, die sich jeden furz zu herzen nimmt, als ginge es um was. last-time-arrangements haben auch schon 14 mal vorher ausreichend funktioniert. wahrscheinlich ist es genau das: ich nehme mir unwichtiges einfach zu viel zu herzen und vor allem nehme ich mich wahrscheinlich zu wichtig. vermutlich bin ich nach 2 tagen bis zu den elbows im putzkübel einfach nur ausgelaugt. bestimmt gibt sich das wieder.

ach ja … wegen der empfehlung wars: ich kann das festival DER NEUE HEIMATFILM natürlich uneingeschränkt empfehlen.