home mail me! rss

telekabel-schulung …

… beinahe unbezahlt. das sind die leiden eines callgirls – 2 verlorene tage und keine kohle im tascherl …

im büro schwitzen

im büro schwitzen

… ist scheisse.

sommer war noch nie meine bevorzugte jahreszeit. der später frühling mit den kühlen morgenlüfterln oder der früher herbst, wenn die nächte noch lau sind … das ist im grunde alles, was ich als „sommer“ brauchen würd … aber diese affige temperaturen sind wirklich nicht mein ding, sorry …

kein zeitgefühl

erst als ich vor der verschlossenen tschickeria stehe kommt mir in den sinn, dass heute wohl ein feiertag sein muss.

i see.

wieder einer dieser tage, wo die gschrappen im morgengrauen besoffen heimwanken und ich zur arbeit gehe.

das ist hart …

… wenn arbeitskolleginnen sich gegenseitig englischvokabeln abfragen.

hauptschule all over again. sind wir zwölf oder was?!?!?

mir fällt auf, ich bin heute ausgesprochen grantig … grrrrrrr.

morgenstund

zum einen ist es natürlich unglaublich hart, nach 3 stunden schlaf am sonntag um 7 uhr früh in der arbeit zu sitzen.

zum anderen ist ein sonnenaufgang an einem klaren tag einfach sensationell.

freude bei der arbeit

„upc telekabel, sie sprechen mit gerda haunschmid, was kann ich für sie tun?“

„hallo gerda, da is da tassilo“

(große freude und großes gelächter auf beiden seiten)

freut mich, dir geholfen zu haben, tassilo! umzug, vertragsübertragung, kündigungsinfo … so viel auf einmal mach ich selten bei einem kunden … aber spassig, mal „professionell“ mit dir zu telefonieren.

nettes tratscherl … und die einladung steht natürlich :)

so richtig unlässig:

am samstag um 20 vor 6 aufstehen müssen, weil man frühschicht hat im callcenter. du wachst auf, es ist zu deiner überraschung stockfinster. als du deinen letzten frühdienst gemacht hast, war hochsommer und jetzt, da es schon zu herbsteln beginnt, macht dich der dunkle tagesbeginn völlig fertig.

nebelschwaden ziehen über die donau, als du aus dem haus in die klare luft trittst. (ist das die blaue stunde, kann das sein?) überraschend wach machst du dich auf den weg zur straßenbahn. drei stunden schlaf scheinen ausnahmsweise mal ausreichend zu sein.

es erstaunt dich, dass außer dir auch noch andere menschen in der straßenbahn sitzen und offensichtlich arbeiten gehen. wer macht sowas an einem samstag freiwillig? um 10 nach 6?? du stellst dir die lebensumstände dieser menschen vor. vielleicht sind sie genau wie deine. du fährst an betrunkenen teenagern vorbei, die auf den bänken der bimstationen schlafen. du wünschst dir wieder einmal eine durchzechte nacht.

doch du findest es plötzlich nicht mal schlecht, die stadt aufwachen zu sehen. die flohmarktstandler sind auch schon wachen und packen ihren krempel neben die ars-skulpturen von theo jansen am hauptplatz. interessantes kontrastprogramm und irgendwie skuril.

du steigst aus der bim und kletterst mit schlaf in den knochen die treppen zum bus hoch. der busfahrer wartet, als er dich sieht. der typ auf der rückbank drückt den knopf und öffnet dir die türe. er lächelt. noch eine erkenntnis: morgenmenschen sind höflich!

fast schon beschwingt checkst du dir ein frühstücksweckerl und einen großen kaffee. 12 stockwerke später stellst du im büro den radio auf fm4 und schiebst dir das weckerl zwischen die zähne.

bring it on.
ruft mich an, ihr chellokunden da draußen.
ich werde freundlich sein, ich bin milde gestimmt.
ich bin sowieso eine höfliche callcenterfrau.
.
.
.
aber diese vormittagsflaute bringt dich um.

« neuer · älter »