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my very first flooding-situation

der fluß vor meiner haustüre schlägt kapriolen. was mich gestern abend noch schmunzeln ließ („ui, schon fast bei der untersten stufe!!“) ließ mich heute morgen spachlos und mit offenem mund vor meinem auto stehen: über nacht machte der fluß mehr als einen meter und kratz jetzt schon beinahe am asphalt der straße.

es ist weniger die höhe des wasserpegels, die mich so beeindrucken als vielmehr die ausdehnung und flußgeschwindigkeit, die der strom plötzlich aufweist. wo wir sonst picknickend sitzen oder ich rauchend spazieren gehe, da würde jetzt nicht mal mehr ein haarschopf herausschauen.

land unter also.

und obwohl mir die fluten schon bedrohlich nahe an meinem parkplatz scheinen, ist „erst“ in 25 zentimeter offiziell hochwasser.

ich halte trotzdem ein auge drauf und sehe mal, ob ich nicht doch noch umparke heute. schließlich will ich gut schlafen und nicht ständig daran denken, dass ich morgen fische aus meinem handschuhfach klauben muß.

entspannung hin oder her.

es beginnt wieder zu regnen.

[hydrographischer dienst oberösterreich]

da fehlen doch fünf …

land unter

jetzt kajaken menschen, wo sonst gepicknickt wird

hie und da schaut noch wo ein mistkübel raus

die fitzcaraldo hats schon weggschwoabt!

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