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nomen est omen?

Sturmtief „Gerda“ ist mit 200 Sachen über Deutschland hinweggebraust und hat vor allem in Süddeutschland für Schäden gesorgt.

offensichtlich habe ich gestern im süddeutschen raum eine schneise der verwüstung hinterlassen. in nördlingen habe ich einen kirchturm abgedeckt. in erding habe ich einen dönerstand umgerissen. in hausham habe ich einen maibaum auf ein haus geworfen und nicht zuletzt warf ich mit wandtafeln, fassadenteilen, bauzäunen, dachziegeln und sogar mit einem carport um mich.

„Gerda“ riss Bauzäune um und schleuderte sie teilweise auf parkende Autos. Die Weihnachtsbeleuchtung vom Wormser Markt endete auf der Fahrbahn. In Bretzenheim nahe Mainz wurde ein Dixi-Klo gegen das Auto einer Anwohnerin geweht. Das umgestürzte Häuschen konnte von der Polizei nicht wieder aufgestellt werden. Der Inhalt hatte sich bereits auf die Straße ergossen.

hallo deutschland, mir tut das alles schrecklich leid. vor allem die arsch-aktion mit dem dixiklo hätte nicht sein müssen, ich weiss. ich möchte mich deshalb auch in aller form dafür entschuldigen. ich gelobe besserung und verspreche, dass das nicht wieder vorkommen wird.

2 wortspenden: “nomen est omen?”

  1. dmc meint dazu:

    aber wenn die in hausham immernoch den maibaum stehen gehabt haben, dann find ich diese aktion durchaus gerechtfertigt; ja sogar die wormser weihnachtsbeleuchtung war ja wirklich schon etwas überfällig, wo die doch sicher schon osterhasen verkaufen…

  2. licet meint dazu:

    mir hat gerda auch kräftig was geblasen *g*

    nene, aber ein hagelschaden aufm autodach hab ich ihr zu verdanken. mensch gerda, wenn du das jetzt lesen tust, verpuff dich bitte richtung sahara. :-)

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