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projekt zucchinicremesuppe

weil franzis 2-kilo-zucchinimonster langsam anfägt, in meinem kühlschrank dahinzugammeln, muß sie verkocht werden. ich entscheide mich für suppe.

phase 1: die grobarbeit

zwiebel und zuccini schneiden und im kochtopf schmoren lassen ist noch nicht so die herausforderung. sowas kann ich, auch wenn ich den kochlöffel schon mehrere monate nicht mehr geschwungen habe.

phase 2: die feinarbeit

die pampe mal ordentlich kochen lassen. wie lange? naja, nach eigenem ermessen erstmal, bis sich alles in wohlgefallen auflöst. anschliessend pürrieren. das wird schwierig ohne pürrierstab. ich versuchs mit dem kartoffelstampfer, was überraschenderweise einigermaßen gut funktioniert. die suppe wird eher kernig denn cremig. aber das kommt auch irgendwie gut.

phase 3: die vertrauensfrage

frischkäse laut rezept hinzufügen. naja, ich weiss nicht. sieht irgendwie komisch aus und klumpt. vielleicht hätte ich auf mamas weisheiten zurückgreifen und ein gutes altes g’machtl oder eine einbrenn zum binden der suppe nehmen sollen? ich lass erstmal weiterköcheln und rühr kräftig um. ich glaube fest daran: alles wird gut!

phase 4: abschmecken und anrichten

und ich hatte recht: zu meiner überraschung ist meine allererste zucchinicremesuppe nicht nur genießbar sondern echt lecker. und hier bewahrheitet sich ein spruch, den ich letztens in einer auslage auf einer echt grindig aussehenden kochschürze las:

kochen ist kunst

[5 g Eiweiß] [11 g Fett] [6 g Kohlehydrate] [156 kcal]

danke stiffi fürs rezeptsuchen

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