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veranschaulicht

ganz klar: mich betrifft diese wirtschaftskrise ja überhaupt nicht. ich fahre nach wien, gut, ich sudere ein wenig, weil public transport soooo unverschämt teuer ist, aber ich werfe mein sauer sozialschmarotztes geld der blühenden wirtschaft in den rachen.

ich lebe am unteren ende der skala, trotzdem weit genug vom präkariat entfernt, um mir ums täglich brot gedanken zu machen. ich habe ausreichend geld, um gut zu leben, ich kann zwar weder an der börse spekulieren noch großartig was auf die seite schaffen für notfälle, aber dennoch werde ich bis in alle ewigkeit ein zufriedenes und genügsames leben führen können.

oder?


The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo.

buchtip: „mehr geld“ von stefan und ralph heidenreich

5 wortspenden: “veranschaulicht”

  1. oleschri meint dazu:

    Na das find‘ ich ja mal sehr anschaulich erklärt, inklusive der Originalbegriffe. *applaus*

  2. m. meint dazu:

    jau, cooles video …

    aber halt auch ein bissl frustrierend das thema, weils einfach immer schlimmer zu werden scheint.

    capitalism sucks

  3. kuemal meint dazu:

    kanns sein

    das du dich nicht gemeldet hast? *schmoll*

    ich hab extra die „10 schönsten suspensorien russischer ballettänzer“ auf dvd ausgeborgt und mir aus frust auch gleich die bonusdvd „hosen ausstopfen für dummies“ reingezogen…

    fühlt sich gut an mit den socken zwischen den beinen… so ganz und garned kalt ;-))

  4. gerda meint dazu:

    demütigst krieche ich zu kreuze, kümi! aber im museums-/ shopping-/ kaffeetrink-wahn gings einfach drunter und drüber und eh ichs mich versah, saß ich schon wieder im zug gen linz.

    best of suspensorien hätte mir tatsächlich gefallen – du, ich komm dich im frühjahr einfach mal mit gundula besuchen und dann holen wir die schose nach, um der guten alten zeiten willen!

  5. kuemal meint dazu:

    jederzeit gerne… gegen ein gemütliches bbq im garten hab ich nie was…

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