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preise und fressalien

sämtliche lokalmedien nehmen aufstellung für die award ceremony. franzi muss wohl schon hornhaut an den ellnbogen haben – und der flinke seppi kraxelt wieder überall rauf :) sehr charmante paparazzi, die zwei festival haus- und hofknippser!

charly“ war der erste film, den ich mir am XE ansah, ich sah ihn also ziemlich unbefangen und noch recht *frisch*. und ehrlich: ich fand im vergleich dazu andere filme aus dem wettbewerb wesentlich besser. ich teile diese juryentscheidung ebensowenig wie die begründung zum crossingsieg. eine kontrollfreakige gelegenheitsnutte mit zwangsneurosen, die auf einen konfusen buben trifft – für mich hat sich daraus leider kein schlüssiger handlungsbogen entwickelt, sondern eher eine aneinanderreihung von an den haaren herbeigezogenen begebenheiten. und dann auch noch *so* ein schluß? ich bitte dich! mich hat der film fast ausschließlich irritiert, was ja nicht per se schlecht sein muss. verstörend? ja. mein persönlicher siegerfilm? nein.

auch eine andere entscheidungen der jury fand ich überdenkenswert: sehr sehr schade finde ich nämlich, dass „eintritt ins paradies um 3€20“ bloss einen popeligen anerkennungspreis bekam.

ich muss sagen, ich war mit meiner ausbeute an filmen insgesammt recht zufrieden. vielleicht hätte ich hin und wieder ein wenig mehr stehzeiten einplanen sollen (die zugegebenermaßen eh sitzzeiten an den diversen bars im etablissement waren). von einem film schnurstraxx in den nächsten zu laufen, das werd ich nicht mehr tun. das macht nämlich nur matsch im hirn und taube beine vom rumsitzen. und karies von den vielen schleckern, die ich im kino immer mampfe. eine willkommene abwechslung – und man beachte die unheimlich smoothe und thematisch perfekte überleitung – war heute das finale buffet. wie immer ein augenschmaus! obwohl ich zuerst an eine würstelparade glaubte, entpuppte sich die schilflandschaft beim näheren gustieren als delikate teigtaschenquadrille.

das volk fand sichtlich gefallen an der präsentation der gaumenfreuden!

und ich hab mich nicht getraut, die wachteleier zu essen.

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