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weltherrschaftssoftware

ja, ich bin schon seit längerem abhängig von google. egal, ob ich den webtraffic meines futterlogs analysieren will (ausgezeichnete features, by the way!) oder meine bookmarks online (und somit unabhängig vom rechner) verwalte, ob ich mit den mitgliedern meiner familie gemeinsam ein kalendarium verwalte und wir somit auch über halb österreich verstreut recht gut informiert sind über unsere aktivitäten oder ob ich meine widgets in igoogle durchfilze … daily james stewart quote gefällig? oder vielleicht pacman spielen? man kann durchaus auch das hirn ausknippsen …

vom picasa webalbum oder blogger rede ich noch garnicht. alles aus einer hand, wie praktisch – aber auch gefährlich, gefährlich sowas – damit kann man auch ganz schön auf die schnauze fallen, wenns hart auf hart kommt!

dass mir die österreichversion von google maps jetzt auch sagt, mit welchem bus ich heute abend zum shout out louds – konzert in den posthof fahren kann und an welcher haltestelle ich aussteigen muss, das finde ich in der tat sehr bequem!

gut, du magst berechtigterweise einwerfen, dass google jede einzelne meiner internet-bewegungen mitloggt und meine googlemails nach konsumtechnisch verwertbarem durchfilzt … das verdränge ich natürlich aufgrund der annehmlichkeiten, die mir dafür in den hintern geschoben werden.

was, du hast keinen gmail-account?
ich hab zwei.

google baut dir jetzt auch deine homepage. no knowledge required! na, zum glück hab ich mich schon vor einer weile von meiner webdesign/programmiererinnen-tätigkeit verabschiedet, denn wenn man sich’s jetzt auch selber machen kann, dann ist für semi-professionals wie mich wohl bald der ofen aus … geld verdienen tut dann nur mehr google.

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  1. pjahn meint dazu:

    jaja, immer auf die großen. früher ibm, dann microsoft, dann google. warum schimpft die allgemeinheit immer die großen und erfolgreichen?

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