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oh mein gott, was habe ich getan?!

mich auf facebook registriert, dammit! dabei dachte ich, schon mit meiner registrierung auf myspace hätte ich den absoluten lowpoint meiner web2.0-karriere erreicht!

scheiß auf den ganzen online-krempel, macht auch nichts besser, sondern mich nur noch gläserner. ist „gläserner“ überhaupt ein wort?

wer braucht sowas überhaupt? beziehungsweise: brauch ich sowas überhaupt? ich habe diese online-tschörda in den meisten fällen nun wochenlang (monatelang!) nicht angefasst, ein beherzter schritt gen realität hat ausgereicht, um meine lust an der totalen onlinevernetzung auszuradieren. es gibt ein leben abseits von online!! genaugenommen ist es mir sogar lieber, mit beiden beinen in der realität zu stehen, als zwei virtuelle beine online zu parken. ich sollte das so handhaben wie im echten leben: alles, was ich ein halbes jahr nicht angefasst habe, fliegt raus – so geht es im moment meinem kleiderschrank. gelegentlich tut mir das herz weh, aber dass mir die wintersachen vom letzten jahr zu groß sind, weckt schon auch große glücksgefühle. und während ich im echten leben aus ausbund an disziplin bin, bin ich online quasi offline. fuck, ich sollte endlich anfangen, accounts zu deleten. und vor allem keine neuen mehr registrieren.

wäh, ich hab einen schlechten tag.
i need a new life!

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