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once in a blue moon = etwas sehr selten vorkommendes

ja, da hab ich doch glatt zum posten vergessen, dass gestern ein blue moon war:

Der Vollmondtermin wiederholt sich im Mittel alle 29,53 Tage. Jedes Jahr umfasst damit zwölf Mondmonate zu jeweils 29 oder 30 Kalendertagen. Nach diesem Dutzend sind allerdings erst 354 Tage vergangen – elf Tage zu wenig für ein komplettes Sonnenjahr.

Das „ideale“ Jahr“ kennt tatsächlich zwölf Vollmonde, jeweils drei pro Jahreszeit. Doch das eingangs erwähnte „Elf-Tage-Problem“ lässt mitunter auch 13 Vollmonde im Kalenderjahr bzw. vier in einer Jahreszeit zu. Das brachte die schöne Ordnung zu Fall. So entschlossen sich die Herausgeber des Maine Almanac, nötigenfalls einen weiteren Mondnamen einzusetzen. Zählte eine Jahreszeit vier Vollmonde, wurde der dritte „Blue Moon“ getauft.

Nur 3 bis 4 Prozent aller Vollmonde sind nach der heute üblichen Definition „Blue Moons“. Fast immer verliert der Mond den Wettlauf mit dem Kalender. Ein Mondmonat ist mit rund 29,5 Tagen ja nur wenig kürzer als ein Kalendermonat. Der erste Vollmond muss sich daher rasch nach Monatsbeginn ereignen; nur so geht sich noch ein zweiter vor Monatsende aus.

Weitere „Blue Moons“ erleben Europäer […] im Juni 2007 und im Dezember 2009. Ein einziger Monat kommt dafür niemals in Frage. Der Feber ist mit seinen 28 bzw. 29 Tagen kürzer als der Mondmonat, vereitelt damit stets einen Doppelauftritt des Vollmonds. Mehr noch: Im Gegensatz zu allen anderen kann dieser Monat sogar ohne einen einzigen Vollmond verstreichen. Das geschieht im Jahr 2018, wenn ein vollmondloser Feber von „Blue Moons“ im Jänner und März flankiert wird. Einen eigenen Namen für dieses Phänomen, den „fehlenden Vollmond“, gibt es in der Folklore nicht. [mehr hier]

war gestern ein ausgezeichneter abend für so ein cooles ereignis.

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