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die kleinen freuden

im moment bin ich mit sehr wenig zufrieden – und sogar ziemlich ausgeglichen damit, unglaublich! keine ahnung, wovon das kommt – vielleicht liegts daran, dass ich im moment so viele äpfel esse (ich hab sogar vor dem aufstehen heute morgen schon 2 verdrückt).

ich hab angefangen, mein zimmer aufzuräumen und nicht bloß alles rumliegende in schubladen zu verstauen, sondern schubladen auszuräumen, auszumisten, altes wegzuschmeißen und angestaubtes abzustauben. ich hab meine firewire-karte gefunden, die ich vor einem dreivierteljahr bestellte. warum hab ich sie bis jetzt nicht eingebaut?!? alte zeitungen, die längst durchgelesen wurden, alte rechnungen, die längst abgebucht wurden, bücher, die ich vor monaten gekauft oder ausgeborgt habe (lugiwan, es sitzt noch immer wer am rio piedro und weint!) und bis jetzt am nachkastl rumliegen, lustige, bunte und absolut unbrauchbare andenken an vielerlei ereignisse aus den letzten 2 jahren … was sich so ansammelt, es ist erstaunlich. und völlig ohne wehmut schaue ich zurück.

offensichtlich gibt es grad viel aufzuarbeiten in meinem leben. und ganz gegen den strich, ganz anders als üblich, ärgere ich mich nicht über versäumnisse der vergangenheit, sondern freue mich über bestände der gegenwart und über das, was mir bevorsteht. das ist neu für mich. fühlt sich gut an.

mein kampfeinsatz im foyer diese woche laugt mich nicht aus wie sonst. ich freue mich aufs kellnern, ich freue mich aufs out-chillen danach. ich freue mich, dass brigitte heute im local kellnert. ich freue mich, dass das neue skip da ist. ich freue mich, dass meine haare heute lustig von den ohren abstehen. freude all around me! yeah!!!

eine wortspende: “die kleinen freuden”

  1. clero meint dazu:

    na hallo!
    sowas von gut drauf! und das alles nur wegen äpfeln? sind das etwa adams-äpfel oder so? kannst mir das rezept mal zukommen lassen – kann man sich ab und an gebrauchen!

    es grüßt ein sich mit dir freuender
    clero

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