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wir nennen es arbeit

Digital ist besser: Die neue Boheme
Holm Friebe und Sascha Lobo skizzieren in ihrem Buch „Wir nennen es Arbeit“, wie sich mit Hilfe neuer Technologien ein selbstbestimmtes Leben jenseits der Festanstellung führen lässt. Die so entstehende digitale Boheme entwickle sich zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor

Inzwischen kann die Boheme, die früher zwischen Klampfe und Staffelei mehr für sich selbst produzierte, über Kanäle wie Blogs und Mailinglisten und auf Plattformen von eBay bis MySpace ihre Produkte selbst in Masse distribuieren und an den Kunden bringen.

„Wir nennen es Arbeit“ stellt vorangegangene Entwürfe postindustrieller Gesellschaftsanalysen – Richard Floridas „Rise of the Creative Classes“ bis hin zu Jeremy Rifkins „Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft“ zusammen – und liefert einen Katalog neuer Erwerbs- und Vernetzungsmöglichkeiten.

Soziale und politische Problemstellungen in Verbindung mit den neuen Arbeitswelten werden angerissen, verlieren sich jedoch allzu oft in der Schwärmerei für neue Existenzweisen. „Wir nennen es Arbeit“ ist keine nüchterne Analyse aktueller gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen, sondern eine unterhaltsame Bestandsaufnahme neuer, technologisch unterstützter Lebens- und Arbeitsformen und ihrer Rahmenbedingungen.

Weil sich die Thematik naturgemäß ständig erweitert, kommentieren Holm und Friebe aktuelle Entwicklungen in einem Weblog zum Buch: www.wirnennenesarbeit.de

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