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ui, do hods wos …

ui, da hats was
auf der einen seite hab ich ja die donau.

auf der anderen seite jedoch, auf der rückseite des hauses also, da befindet sich meine wohnung.

ich habe hier ganz ungestört ausblick auf einen dreckigen fünfstöckigen wohnblock, winzige sozialbauten, hinterhöfe mit merkwürdigen nachbarn drinnen und sogar die dachterrasse eines puffs.

aus meinem schlafzimmer sehe ich durch einen spalt auch genau auf die rudolfstrasse und dieser scheiss spalt leitet natürlich auch jeden furz, der auf der rudolfstraße passiert – einfahrt des gesamten oberen mühlviertels nach linz, hupkonzerte der mühlkreisbahn, etc. – wie in einem tunnel genau an mein geneigtes höhrorgan weiter, das kuschelig im bettchen ruht.

nun, die (gesetzestreu) hupenden zugführer sind schon sehr human geworden, sie geben frühestens ab so gegen halb 5 morgens und bis zirka 10 abends akustisches signal, dass sie sich dem unbeschrankten bahnübergang nähern. bei einer zugfrequenz von … naja, sagen wir mal „oft“ (keine ahnung, 4x die stunde?) kann einem das ganz schön auf die nerven gehen.

ganz selten nur hupt es zur schlafenszeit.

wenns also ausserplanmässig um 22:40 fünfzehn sekunden lang hupt, dann heißt das in der regel, dass

a) ein auto auf den schienen steht oder
b) jemand auf den gleisen liegt.

wenn 2 minuten polizei, rettung und freuerwehr mit krawall anrücken, dann verheißt das nur bedingt gutes.

ich frage mich, was passiert ist.

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