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tage wie dieser

ich habe mich irgendwie auf einen lässigen rhythmus eingeschossen, welcher früh aufstehen beinhaltet. und damit meine ich zuweilen wirklich früh. an einem normalen arbeitstag inklusive uni wie heute muss ich ja um sechs ausser haus gehen. doch schon um halb sechs fertig sein mit allem – duschen, frühstücken, radiohören, anziehen, zeitung von gestern lesen … das scheint selbst mir nun irgendwie eigenartig.
was macht man in so einem fall?

man könnte zum beispiel einfach sitzen bleiben und weiter radiohören.
man könnte auch die zeitung von vorgestern nochmal durchlesen.

man kann aber auch eine halbe stunde früher als gewöhnlich ausser haus gehen, sich einen thermobecher voll kaffee mitnehmen und spazierengehen. man kann einfach mal losmarschieren und diverse verkehrsmittel auslassen zum beispiel.

das nette daran: ganz ganz wach zu sein, läßt einen den morgen ganz anders wahrnehmen. du sitzt nicht mit verquollenen augen neben einem stinker in der bim und fragst dich, ob die gute alte tradition des sich-morgens-duschens wohl am aussterben ist.

du bist tatsächlich wach, du siehst halb schlafende teenager rumlümmeln, du siehst putzfrauen von der nachtschicht kommen, du siehst mütter und väter ihre quengeligen kleinkinder besänftigen.

und wunderbar duftene dampfschwaden dringen von den bäckereien raus auf die straße.

3 wortspenden: “tage wie dieser”

  1. Judith meint dazu:

    Jaja,.. ich kenn das auch.. stressfrei ist für mich da elementar.. steht man auch viel lieber auf, wenn man weiß, dass ein gemütliches erstes Morgenstünderl auf einen wartet… funktioniert bei mir aber nur in motivierten, ausgeglichenen Lebensphasen.. sonst holt sich der Körper seinen Schlaf.. weil er einfach nicht aus dem Bett raus KANN.. und scheisst auf die gemütliche Stunde Freizeit am Morgen..

  2. andreas meint dazu:

    dann wär ja das was für dich: http://www.flickr.com/groups/goodmorningproject/

  3. max meint dazu:

    Amen

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