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das indische menü

wenn ich schon das pech in form der indischen tasche mit mir rumtrage, dann sollte ich lieber anfangen, alle geister zu beschwören …

das fladenbrotrezept von mademoiselle hummel hat mich schließlich dazu inspiriert, mich mal wieder an eine kocherei zu wagen, die über das zubereiten einer yumyum-suppe hinausgeht. und dass besuch da war, war schließlich anlaß genug.

und schon waren die geistern mit einer eigenkreation „curryhuhn in kokosmilch mit ingwer, zitronengras und erdnüssen“ milde gestimmt. und unsere hungrigen bäuche auch.
den teig fürs fladenbrot (40 dag dinkelvollkornmehl, salz, kardamom oder curry, lauwarmes wasser) am besten schon ein paar stunden vorher zubereiten und im kühlschrank rasten lassen. die fladen entsprechend der anleitung zubereiten, wärend das gericht vor sich hinköchelt.

2 el currypulver, 1 tl zitronengraspulver, chili, 1 el zucker, eine prise salz, ein paar gehackte knoblauchzehen oder eine gehackte große knolle und 3-4 cm frischen, gehackten ingwer anrösten. putenfleisch in mundgerechte happen schneiden und dazugeben. alles gemeinsam bei mittlerer hitze gut braten. die gewürzmischung soll sich schön über das ganze fleisch verteilen.
ist das fleisch schön angebraten, was zirka zehn bis fünfzehn minuten dauert, kokosmilch beifügen. und zwar mindestens einen halben liter, damit ordentlich sauce entsteht. ofen zurückschalten, deckel drauf und köcheln lassen, damit das fleisch zart wird.
jetzt kann man sich an die zubereitung des fladenbrotes machen.
eine handvoll erdnüsse reinwerfen, deckel runternehmen, nochmal ein bissi gasgeben damit die sauce schön sämig wird. gut umrühren und aufpassen, dass nix anbrennt.
genaue maßangaben hab ich nicht. rezepte von chefkoch.de dienen zwar häufig als inspiration, doch daran halten tu ich mich nicht.

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