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archiv: Juni, 2013

und übermorgen hol ich mir der königin ihr kind

bereits die zweite versuchsanordnung – die erste war recht scharf und auch recht süß, also feile ich so lange am rezept, bis das gingerale ein perfektes gerdagingerale wird!

} rezept

135 g zucker
20 g geriebenen ingwer (mit schale und allem drum und dran)
1/2 tl trockenhefe

zutaten in eine plastikflasche 1,5 l und bis ca 2 cm unter den rand mit wasser aufgefüllt

heute back ich morgen brau ich

na, ich brauch doch heut schon, und zwar ginger ale.

und übermorgen hol ich mir der königin ihr kind.

} rezept

225 g zucker
4 el geriebenen ingwer (mit schale und allem drum und dran)
1/2 tl trockenhefe
saft einer zitrone

zutaten in eine 1 l plastikflasche und bis ca 1 cm unter den rand mit wasser aufgefüllt

fräulein cäcilia hauswurz hat ein junges

good morning sunshine!

vorher
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nacher
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long time no sternderlschaun

i brauch wieder a kamera mit urndlich bulbshot.

der wunderschönste pokal von der ganzen welt

der ist vom frisch diplomierten schisprungmagister schurl.

less is more, more or less

selbstverständlich habe ich mir in meinem spartanischen zimmer ganz oben am regal eine kleine „speis“ gebastelt für die nächsten tage hier im kloster. der kleine hunger zwischendurch kommt bestimmt, auch wenn ich insgesamt nicht viel zeit hier auf diesen 9 kloster-m2 verbringen werde.

die gurken und tomaten sind aus dem fundus der vom biohof achleitner zur verfügung gestellten nicht mehr ganz so freshen lebensmittel für „fresh music for rotten vegetabels„. sie schmecken hervorragen und haben für mein gspür nicht den geringsten makel.

und so knuspere ich meine wurscht und meinen kaas, die ich noch vom markt am freitag hab vor mich hin, es schmeckt wunderbar und mir fehlts an nix. ma mir gehts echt so guad – i hob oiss, wos i brauch.

ich war immer eher ein mensch, der sich auf sich allein gestellt selber um alles kümmert und für alle eventualitäten gerüstet ist. an jeden kleinscheiß denken und für den fall der fälle alles griffbereit haben. was für eine verschwendung! wenn man einfach loslässt, sich von dem ganzen klimbim befreit, dann kommt nämlich genau das zu dir, was du brauchst. und nämlich genau das, was du jetzt gerade brauchst.

nicht mehr und nicht weniger. und es ist immer genug!
nein, es ist nicht nur genug, es ist mehr als genug, man kann es immer noch teilen.

aber man lebt und man lernt. ich lerne in den letzten monaten, die unvorhergesehenen haken, die mein leben schlägt, nicht nur hinzunehmen und das beste draus zu machen (dochdoch, das tu ich eh trotzdem), sondern ich lerne mehr und mehr, die umwege zu genießen, die sich ergeben, die neuen perspektiven und möglichkeiten auszukosten und leichtfüssig von einer interessanten kleinigkeit zur nächsten zu hüpfen.

aufmerksam, leidenschaftlich.
immer mit ganzem herzen.

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sounds very eso, nedwoa? ich hab mich selber auch grad geschreckt, als ich mir die letzten zeilen durchgelesen hab. eigentlich wollt ich nur ein foto von meinem abendmahl posten, und jetzt das: jetzt leg ich meinen gesamten selbstfindungstrip auf tschoerda.at aus.

das ist nur der anfang.

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