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archiv: November, 2012

€ 49,90

sie ist vier monate alt

mein avocadoschazzi ist jetzt 20 cm hoch, hat einen schönen kräftigen stamm und große blätter. das internet sagt mir, jetzt muss ich sie kappen: „once you have a 6 inch stem with a couple leaves (this will take several weeks), cut the stem down to 3 inches.“ — neeeiiiiiinnn! ich hab skrupel, sie umzuschneiden, jetzt wo ich so geduldig seit juli darauf achte, dass sie wächst.

interessant auch, dass ich das bäumchen mit „sie“ anspreche.
sie ist scheinbar ein mädchen.

im herbst fühl ich mich großartig

der weihnachtsmarkt naht

die produktion wird angekurbelt.

völlige narrenfreiheit bei familientreffen

ich sitz am kindertisch und hab den größten spass überhaupt mit den kids meiner cousins. mit die ganz winzigen hab i ja ned so viel am huat, aber die 12jährige karina zum beispiel, die is lässig, mit der kann i was anfangen!

ein normaler samstag abend

erst habe ich meinen arbeitsplatz entrümpelt, dann habe ich meine beilagscheiben sortiert, und jetzt packe ich geschenke für dreijährige stöpsel ein. produktiver geht es kaum noch.

naja, ich könnt was häkeln.

bye bye schulmedizin

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das war heute also eine FUP – eine follow up untersuchung im rahmen der studie für ein medikament, das mittlerweile als gylenia auf dem markt ist. ich hab eingewilligt, mich vier monate nach der letzten tablette nochmal durchchecken zu lassen.

mein arzt sagt, ich solle doch einmal im jahr vorbeischauen, um den krankheitsverlauf im auge zu behalten. also ich weiss nicht. ich werde mir kortisonkeulen holen, wenn mal die kakke am dampfen ist, denn ich weiss, mein körper reagiert gut und schnell darauf.

aber ich denke, ich bin mittlerweile dazu übergegangen, der multiple sklerose nicht zu viel aufmerksamkeit zu schenken und sie nicht als chronische krankheit zu sehen. wenn ich schaasaugert bin, dann bin ich eben eine weile schaasaugert. wenn ich mal feinmotorisch nicht so gut drauf bin, dann renkt sich das oft schnell wieder ein. und dieses „fatigue syndrom“ – wenn ich müde bin, dann knoz ich mich wo chillig auf ein coucherl, meine patchwork erwerbstätigkeit gibt mir viel freiraum für auszeiten und ich kann mir extrem viel einteilen.

man hat halt gute tage und nicht so gute tage, aber so ist das leben.

manchmal gibt es sogar tage, da pinkelst du dich vor dem aufstehen schon vor lachen an, weil dich der „spezialweckton“ überrascht hat :)

an so einem tag kann nichts mehr schiefgehen.

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