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archiv: Mai, 2007

stars of cctv …

ja, gelegentlich finde ich es wirklich gaga, dass ich online so wahnsinnig präsent bin. wenn ich meinen nick oder meinen namen google (jajajaaaaaa … sag bloss, du machst das nicht!!), dann tauchen zuweilen ganz schön *merkwürdige* sachen aus meiner vergangenheit auf … alte seminarunterlagen von der keppleruni zum beispiel – dabei hab ich doch eh nur 3 semester informatik gemacht, warum scheint der scheiss auf?!?

ich hab jetzt zum beispiel in 2 tagen nonstop-itunes eine wiedergabeliste namens „peinliche popschinken“ angelegt. und ich trau sie mir nicht abspielen, weil das vielleicht irgendwann mal gegen mich verwendet werden könnte. soll ich etwa den respekt meiner artgenossen durch einen moment der musikalischen schwäche riskieren? hell no!

gut, ich sollte wohl einfach mal so mutig sein und mein wlan-modem ausschalten … *hüstel*

das meiste zeuch, das ich über mich oder von mir online finde, will ich eigentlich nicht dokumentiert sehen … ich freue mich direkt aufs heurige ars electronica festival unter dem titel „goodbye privacy„. banksy hat schon recht, wenn er warhols „15 minutes of fame“ umkehrt …

zum schluss noch ein nettes bonusfeature: wie sah meine domain vor 6 jahren aus? damals lag sie noch beim alex am gruttich … *hach* … wie die zeit vergeht … was macht der alex jetzt eigentlich? den hab ich damals auf meiner (legendären) silvesterparty zuletzt gesehen … das domainarchivspielchen kommt übrigens auch mit den pages von ehemaligen arbeitgebern gut :D … grüße nach freistadt, by the way! ich glaub ich bin jetzt bald so weit, mal im foyer vorbeizuschauen …

ist es 1992?

ich überlege ernsthaft, aufs nova rock zu fahren, denn da marschieren die helden meiner jugend auf!

pearl jam, die pumpkins, the killers, billy talent, incubus, mando diao, the hives, sarah bettens, therapy?, modest mouse, frank black, i am x, … würd ich mir alle anhören wollen.

aber campen ist ja nicht mehr so meins. ich mag in betten schlafen.

schon wieder weltnichtrauchertag?

„Jährlich erkranken knapp 3.800 Österreicher an Lungenkrebs. Zu zwei Dritteln sind Männer betroffen, ihr Erkrankungsrisiko sowie die Sterberate ist in den letzten Jahren aber kontinuierlich gesunken. Bei den Frauen verläuft der Trend umgekehrt. Im vergangenen Jahr starben insgesamt 2.354 Männer und 1.059 Frauen an einem Lungenkarzinom“ (via orf.at)

schmecken tun’s mir grad nur mehr mässig. von einem halben packl bin ich im moment auf etwa 5 stück am tag runter. das einzige, was mich wirklich stört am pofeln ist nicht das lungenkarzinom, sondern meine kohle, die sich da in rauch auflöst.

ich sollte wieder mal für ein paar monate aufhören. das mach ich doch sonst auch öfter mal (interessanterweise schmeckts mir immer dann überhaupt nicht mehr, wenn meine kohle knapp wird).

wenn man die ziggi nicht mal fertigraucht, dann sollte man wohl aufhören

liebe mitmenschen!

es mag einigen schon aufgefallen sein, nach monaten in der eremitage stecke ich nun des öfteren wieder meine nase ins freie und erfreue mich an a) gesellschaft, b) homies und c) billigen räuschen.

nun werde ich am freitag vorlesungstechnisch nach wien fahren und dort am soho in ottakring rumstrawanzen.

da frag ich mich dann natürlich auch, ob ich nicht noch ein tagerl oder zwei in wien anhängen soll … und ob meine freunde in wien überhaupt noch mit mir sprechen – geschweige denn, mich gar auf ihren couchen pennen lassen würden.

wer will mich?
und was ist die mehrzahl von „couch“?

ich pack vorsichtshalber ein zahnbürschtl und frische unterwäsche ein.

(skype me … oder sms schicken geht auch. ich zeige mich jetzt des öfteren sogar so kooperativ, dass ich mein handy aufdreh …)

note to self

domain zahlen nicht vergessen

was er uns wohl sagt?

tim knowles: tree drawings, 4 panel weeping willow

ich häng jetzt einen kuli an meinen basilikum und an meine petersilie.

werbefallen

offensichtlich habe ich mein sozialistisch-punkiges antikonsum- und marktwirtschaftsattitude irgendwo zwischen 17 und 31 verloren, denn auf gute werbung spring ich jetzt total an.

es überrascht mich sehr, wie wenig konsum- und medienkritisch ich geworden bin.

seit zirka einem halben jahr fahre ich auch voll auf pflegeprodukte und cool gemachte werbungen derselben ab, eine sache, um die ich mich 30 jahre meines lebens in sehr unweiblichem ausmaß gekümmert habe. ein großer batzen niveacreme reichte mir immer völlig, doch jetzt laufe ich wie ein pawlowscher hund ins nächste geschäft, um diese gesichtsreinigungspads zu kaufen. zugegebenermaßen, ich finde sie ausgezeichnet. meine haut ist ein babypopo und man hat mir tatsächlich mehrmals gesagt, dass ich „so frisch“ aussehe. ohne scheiss.

wenn mich auch diese „raucher sterben früher“- slogans nur mehr mäßig berühren … okay, „rauchen läßt ihre haut altern“ gefällt mir garnicht, aber ich hab ja jetzt neutrogena pads.

meine biologische uhr fällt anscheinend total auf die unterschwellige message rein: „du bist eh noch jung und hipp, auch wenn du auf formularen im kasterl [25-35] dein kreuzerl machen mußt“

damn.

merkwürdig auch der plötzliche drang dazugehören zu wollen, wo ich doch seit ich teenager war immer nur anders als die anderen sein wollte. ich wollte anders aussehen, mich anders verhalten, anders denken, vor allem andere musik hören und mich so permanent abgrenzen. mit meiner „einsame wölfin“-einstellung bin ich auch meistens ausgesprochen gut gefahren, wäre mir da nicht hin und wieder herzschmerz und beziehungskram dazwischengekommen.

und jetzt hab ich mich bei den lokalisten registriert, als ich zum ersten mal deren tv-werbung sah, die sich augenscheinlich an hippe end20er richtet und irgendwie süß ist. schaut allerdings so aus, als ob ich dort relativ einsam sterben werde, weil diese lokalisten einfach kein schwein kennt.

ich sollte vielleicht wieder anders als die anderen sein wollen, das hat sich 15 jahre lang bewährt.

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