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archiv: März, 2006

london, baby!

flug und hotel sind gebucht.

mama hüpft vor aufregung schon im dreieck. die haunschmid-kinder hatten eigentlich geplant, im trio ein paar tage in london zu verbringen, doch jetzt geht sichs bei karin und pauli zeitlich doch nicht aus. vor kurzem meinte nun meine mama, sie könne ja mitfliegen. sie konnte keine ihrer töchter besuchen kommen, als wir drüben waren und mir hat das immer so leid getan.

und jetzt habe ich endlich die möglichkeit, meiner mama mein london zu zeigen!

chiswick, wo ich wohnte.
ealing, wo ich am college war.
hammersmith, sheperd’s bush und brentwood, wo wir immer fortgegangen sind.
im grünen: chiswick park, holland park, kew gardens, richmond und hempstead heath.
die riverbanks der themse, die schlupfwinkel, die geheimen bustouren.
und vielleicht die eine oder andere touristenfalle – mama will in den buckingham palace, soviel ist schon vorab klar :)

am 20.4. gehts los.

female:pressure pres. open:sounds vienna

hawedere, der flex-gig war vielleicht geil!!! die technik-etage (in die ich mich zum visuals-machen verzupft habe) ist der feuchte traum eines jeden visualisten (kushi kann das bestätigen).

danke für die heimsuchung, judith!!

jetzt gerade bin ich wohl näher am durchmachen drann als irgendwann sonst in den letzten 10 jahren. seit 25 stunden wach und nicht mal wirklich müde … mal sehen, um 10 sollte ich zur uni – wenn ich um halb noch wach bin, dann geh ich dort auch tatsächlich hin.

das war auch der kürzester wienbesuch ever – gestern um 19:25 hingefahren und eben gerade (also um 5:30 abfahrt in wien west) wieder heim. und ich bin erstaunt: ein knusprigwarmes mohnflässerl in meiner hand entschädigt auch für zweitausend schnatternde schüler zwischen st. valentin und linz/biegung. sowas treib mich ja normalerweise beinahe in den wahnsinn, heute waren mir die gschroppm eigentlich relativ blunzen.

… eine mütze voll schlaf könnte ich aber eigentlich schon vertragen, wenn ichs mir recht überlege …

nachtrag
vielleicht sollte ich meine termine einfach mal früher ankündigen, dann könnten sich meine wiener spatzis auch darauf einstellen und in grösserer zahl erscheinen … wie dumm von mir.

natürlich bin ich heute morgen noch eingeschlafen. und seit ich gegen zwei nachmittag wieder wach geworden bin, habe ich mich keinen zentimeter bewegt – ich hab mir bloss den laptop auf den bauch gestellt und den fernseher eingeschalten :) … so viele ausnahmefehler und bluescreens wie gestern 10 minuten vor beginn des gigs habe ich übrigens überhaupt noch nie gesehen. zum glück hast du cool reagiert und erst mal ein bier geholt, judith, als ich plötzlich wie ein aufgescheuchtes hendl rumgelaufen bin …

female:pressure pres. open:sounds vienna

heute: 22:30
eintritt: € 4.- bis 22:30/ € 6.- bis mitternacht/ € 9.- danach

[live] irradiation feat. stefan kushima, catarina pratter & the rondies, chra
[djs] tibcurl, ravissa, dunja, shroombab, electric indigo
[visuals] tschörda

DJ Electric Indigo bei der Präsentationsparty der „Open Sounds Vienna„-CD am Dienstag im Flex

Eine paradoxe Sache: Kaum ein Unterhaltungssektor gibt sich vordergründig so weltoffen und zeitgeistig wie jener der Club-Kultur. Längst eine den Globus umspannende Vernetzung und ein steter Anspruch auf Modernität würden die Vermutung nahe legen, dass hinter den Turntables also längst schon Geschlechterparität herrschen würde. Aber: nichts da!
Die 1998 von Frauen-DJ-Aushängeschild Susanne Kirchmayr alias Electric Indigo initiierte Datenbank für weibliche DJs, Female:Pressure versucht diesen Umstand zu ändern. Und zwar abseits von mitleidig wirkenden Quotenforderungen, vielmehr Selbstbewusstsein versprühend.
Kommenden Dienstag, 21. März, wird anlässlich der jetzt erscheinenden „Open Sounds Vienna“-CD zur Präsentationsparty an den schönen Donaukanal gerufen.
Ein akustischer Überblick der Wiener Female:Pressure-Protagonistinnen, der darauf abzielt, die jüngst geschaffene Frauen-Online-Produktionsplattform Open Sounds zu promoten. Was ein umfangreiches Line-Up mit sich bringt: Insgesamt sechs DJs und zwei Liveacts sorgen für Krach im Zeichen elektronischer Tanzunterhaltung. Einpendeln wird sich das wenig überraschend zwischen House, Techno, Drum ’n‘ Bass und diversen Verschränkungen dieser Stile.
Zu Werke schreiten: Icke Micke Macherin Tibcurl, Shroombab, Ravissa, Catarina Pratter & The Rondies, Chra, Irradiation, Dunja und natürlich die Ideenstifterin und DJ-Mama Electric Indigo selbst.

(lux / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17.3.2006)

the flying spaghetti monster, wohl doch die einzig wahre gottheit

zuerst quittiert isaac hayes den dienst als chefkoch bei southpark, weil witze über scientology gemacht werden. komisch, er hatte bisher wohl kein problem damit, christenverarschende episoden mit seiner wohlklingenden stimme zu versehen.
und jetzt verhindert tom cruise aus dem selben grund, und offensichtlich auch erfolgreich, dass eine scientologyverarschende episode im amerikanischen tv wiederholt wird.

also ich weiss nicht. ich bin selber nicht wahnsinnig gläubig, und nichts liegt mir ferner als religiöser fanatismus. ich denke halt: leben und leben lassen. aber wer austeilt, der muss auch einstecken können, in jeder hinsicht. und meines (zugegebenermaßen nicht sehr fundierten sekten-)wissens nach teilen scientologen öfters ganz schön aus, so religionstoleranzmässig gesehen.

wer die besagte scientologysouthparkfolge trotzdem sehen will – zum glück gibts yourtube.

„tom cruise, this is park county police
please come out of the closet

tränen gelacht, ehrlich. am besten sind die r-kelly-szenen. sehr super auch die „ich-verklag-dich“-schlacht am ende der folge … die southparkmacher haben quasi vorhergesagt, was der cruise-bua jetzt in echt durchzieht … merkt der nicht, dass er der looser ist, wenn er sowas tut?!?

anyway. ich hab jedenfalls southpark wieder für mich entdeckt, und das ist gut so.

morgenstund

zum einen ist es natürlich unglaublich hart, nach 3 stunden schlaf am sonntag um 7 uhr früh in der arbeit zu sitzen.

zum anderen ist ein sonnenaufgang an einem klaren tag einfach sensationell.

rize, die hiphop-doku von david lachapelle

mittwoch, 21.30 auf mtv

grey’s anatomy

ich glaube, da tut sich eine neue lieblingsserie auf, nachdem ich soeben eher zufällig den pilot erwischt habe. grey’s anatomy fühlt sich an wie ER mit schön ausgearbeiteten einzelnen persönlichkeitsprofilen à la six feet under und einer saftigen portion emotionalen gschichtln und persönlichen dilemmas der hauptdarsteller. super. schöne menschen, die leben retten.

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