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archiv: September, 2005

sperrt die ohren auf!

checkt mal last.fm aus. ich persönlich mag es sehr, wenn man in einer traube von menschen jemanden mit dem gleichen musikgeschmack entdeckt.

ausserdem find ichs lustig euch zu zeigen, was ich gerade so im ohr hab.

die kleinen freuden des lebens

juhu, meine heizkörper sind warm!
und mein seitenschläferkissen ist heute geliefert worden.

ich bin entzückt.
das wird eine nacht.

be my guest

jean-philippe will be my first guest via couchsurfing.

he is from canada. he will stay at my place for one or two nights and he will arrive on 30 sept. everybody who wants to take part in any sort of linz-sightseeing or evening activity is welcome.

i am very excited!

couchsurfing.com hilft dir weltweite Verbindungen aufzubauen. Du kannst das Netzwerk benutzen, um Menschen kennenzulernen und dann Ihre Couches ansurfen! Wenn du auf einer Couch surfst, dann bist du Gast im Haus von jemand anders. Du wirst versorgt mir irgendeiner Art von Unterkunft, einer Penthousewohnung oder vielleicht ein Teil im Garten, wo du dein Zelt platzieren kannst. Als Mitglied kannst mit den Mitgliedern auf der ganzen Welt kommunizieren, um festzustellen ob es eine Person gibt in der Gegend die du bereisen willst, bei du gerne unterkommen möchtest, oder die dich beherbergen will. Entweder bleibst du nur für eine Tasse Kaffee, ein oder zwei Nächte, oder sogar ein paar Monate oder mehr. Die Mölichkeiten sind endlos und es kommt nur auf dich drauf an, wie du diese Möglichkeiten umsetzt

geek enough?

hat jemand lust, was bei think geek zu bestellen? ich will mir dort zwei t-shirts checken, doch die versandkosten betragen 20 dollar. eine sammelbestellung wäre daher lässig.

schönheitschirurgie deluxe

da sterben wieder einige illusionen, die man sich als landpommeranze so macht …

ein neuer monat naht

ich freue mich auf monatsenden. der nächste gehalts-scheck naht, wohnbeihilfe wird überwiesen, alle rechnungen sind bezahlt und ich habe trotzdem noch kohle im portemonnaie. das wirklich schöne an monatsenden ist für mich als bekennenden magazinjunkie aber, dass ab dem 25. des monats meine monatliche dosis an lifestyle ins haus flattert. nach blond, gap und art bin ich zugegebenermaßen dermaßen süchtig, dass ich sie seit einer weile im abo beziehe, iq-style, spex, galore, design report, de:bug und fleisch gibts wenn ich brav war und mich für was belohnen will. der traffikant meines vertrauens führt seit neuestem nämlich eine erstaunliche auswahl an magazinen, die mich ausgesprochen ansprechen.

man sollte doch meinen, das magazin seines vertrauens kann man aus dem postkasten ziehen, aufschlagen und lesen. was mir jedoch in letzter zeit besonders (unangenehm?) auffällt ist, dass meine monatlichen lifestyleberater mich immer wieder den neben mir aufgeklappten laptop befummeln lassen, da sich seit neuestem bzw. schon seit längerem ständig verweise auf webseiten in artikeln, kurzen beiträgen oder gestaltungs- und styletechnischen ratschlägen finde.

eventuell sollen diese links ja nur verweise auf weiterführende literatur sein. vielleicht liegt mein sofortiges tastengrapschen auch nur daran, dass ich als junge, dynamische frau im besten alter quasi eine personalunion bin: mediajunkie, vorzeigestudentin und der nebenberufliche broterwerb lassen mich – und da mache ich mir garnichts vor – auch zur stylezielgruppe werden, die bei einem shirt für 40 euro ernsthaft überlegt, ob sie’s nicht doch kaufen soll. vielleicht bin ich ohne es zu wissen schon jetzt der zappelnde fisch am haken der werbungs- und medienbranche.

als conclusio für mich selber gilt ab sofort: am nächsten monatsende räume ich mein postkastl auf dem weg zur uni oder in die arbeit aus. das lässt mir genug zeit und musse, mich eingehend mit dem inhalt meiner bibel zu befassen, bevor ich mich ins netz werfe und zu abgelenkt bin, um einen 5-zeilen-artikel überhaupt fertigzulesen. jawohl.

das indische menü

wenn ich schon das pech in form der indischen tasche mit mir rumtrage, dann sollte ich lieber anfangen, alle geister zu beschwören …

das fladenbrotrezept von mademoiselle hummel hat mich schließlich dazu inspiriert, mich mal wieder an eine kocherei zu wagen, die über das zubereiten einer yumyum-suppe hinausgeht. und dass besuch da war, war schließlich anlaß genug.

und schon waren die geistern mit einer eigenkreation „curryhuhn in kokosmilch mit ingwer, zitronengras und erdnüssen“ milde gestimmt. und unsere hungrigen bäuche auch.
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