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archiv: März, 2005

i love grisse-/stermann

wenn ich frühdienst habe, dann sind grisse-/stermann mein startschuss. spätestens beim fm4 tagebuch sitze ich im auto und düse mit meinem spuckerl richtung arbeit. es ist kurz vor dreiviertel sieben, es ist noch kalt, doch es riecht schon nach frühling

heute war ich früh drann. als grisse-/stermann im radio kamen, war ich schon in der stadt. meist habe ich eine schwungvolle grünphase, wenn ich die dametzstrasse entlangfahre, doch heute wars nicht so. üblicherweise ärgere ich mich, wenn ich – am graben von baustellen und doofen, noch nicht wachen autofahrer/innen gebremst – irgendwo zum stehen komme.

heute wars anders. ich schwörs euch, ich hab mich angepisst vor lachen. in erster linie deshalb, weil das fm4 tagebuch dermaßen lustig war, in zweiter linie deshalb, weil ich, als ich mir die tränen der freude aus den augen gewischt hab merkte, wie sich im auto vor mir und im auto neben mir zwei menschen ebenfalls vor lachen schüttelten.

vielleicht hat der ö3-mann ja auch grad was lustiges gesagt *g*

doobie. eine der coolsten nummern überhaupt.
spitzen lyrics, immer wieder.

Es mag sein daß nichts hält daß nichts zählt man sich quält
man ständig falsch verbunden ist ob man oder ob man sich nicht verwählt
man sich fühlt wie eine regennasse Nacht im Freien wie Wunden die nicht heilen
ständig gejagt niemals verweilen kann
der eine Scheiß erledigt der nächste an dir dran
es mag sein daß alles zu laut ist wie ein Zugabteil mit Ausscheidern
vollgepackt mit Aufschneidern
zu schnell und nicht zu meistern
oder schuhsohlenzäh daß es mehr als nur stört
und so leise daß man nur die eigenen Ohren rauschen hört
es ist wahrscheinlich richtig, daß es Dinge gibt
die nicht mehr besser werden
daß nichts bleibt außer die Rückenbeschwerden
und man viel viel weniger schafft als man versucht
aber heute wird es nicht auf meine Parade regnen
es werde auf der Sonnenseite der Straße nur netten Leuten begegnen
der ganze Weg eine Kastanienallee
um 11.00 Uhr im Wintergarten Frühstück
um 17.00 Uhr im Pavillion der Tee
der Tag des Textor
nichts zu verbessern ein Leben wie im Technicolou
alles OK und ausnahmsweise nicht KO
Listen up y?all
das ganze geht so
Chorus
Schon möglich daß ich meistens zerstreut bin
und die Betroffenen darüber nicht erfreut sind
kein Plan und auch kein Ziel
ich werf die volle Schachtel anstatt der Kippe aus meinem Automobil
alles versucht und nichts hat geklappt
gleitet ab als ob Jemand meine Seele Teflonbeschichtet hat
kein Mensch sondern eine Zumutung
ich sag schon nicht mehr Hallo ich sag immer erst Entschuldigung
beim nächsten Mal geht alles glatt
kann man lange sagen wenn man kein Vertrauen mehr hat
aber nicht heute heute bin ich pünktlich da
und alles was ich sage ist wichtig und wahr
völlig ausgeruht und wach
heute sind meine Argumente stark und eure sind schwach
was du nicht verstehst man, daß erkläre ich dir
und wenn ich mich erzählen höre, dann glaube ich mir
kein ?Entschuldigung? nur ein großes Hallo
Doop bi doop y?all 98 geht so
Chorus
Vieleicht bin ich mehr der Typ Betonkopf Lehrkraft
der in Collegefilmen auf dem Gang Verweise verteilt
als der Typ der das Mädel kriegt das Haus rockt
dei Füße auf die Schulbank legt und sicht die Fingernägel feilt
vielleicht habe ich nur einen Kopf
und keine Eier
Reclamkraftmayer windschnittig blaß
der Trottel auf der Feier
aber nicht diesmal
nicht hier
heute ist jeder der mich trifft froh wenn er sagen kann
wir sind einer Meinung
Seelenverandt
jeder wird aufgewertet wenn ich sage er sei mir bekannt
mein Rat ist gefragt meine Sprüche unübertroffen
Regiseure werden auf meine Memoiren als Filmstoff hoffen
haufenweise Credits
Cash und Co.
würde all das klingen
klänge das so

kinderzimmer productions am sonntag, 3.4. in der kapu.
geht da wer hin?

flickr wird immer populärer

falls jemand flickr noch nicht kennt … ein fotolog-portal …

klar hab ich dort auch was laufen … – the daily donau (erinnert namenstechnisch ja schwer an daily dave)

am coolsten bisher fand ich ja das set mit den durchsichtigen bildschirmen… da sind freaks am werk! unbedingt ansehen.

… ein schiff wird koooommeeeeeen …

heute hab ich sie erstmals erklommen, das schiff, mit dem unsere klasse 2 monate lang gen donaudelta schwimmen wird. ich hatte mit 3 kollegas die ehrenvolle aufgabe, die schotterluken, die später unsere wohn-/schlafcontainer beinhalten sollen, zu streichen. ich hab mich voller ehrgeiz gleich freiwillig für diese aufgabe gemeldet – endlich wieder mal dreckig werden!! so war es dann auch: gesicht, hände, arme, vom gwand garnich zu sprechen … aber auch handy und digicam sind nun mit rostfressender farbe versaut. versteh ich nicht. ich hatte die garnicht in der arbeitskluft eingsteckt ….

ab morgen steht die negrelli dann in linz und ihr werdet mich vermutlich öfter mal bei *zuaroacha*-arbeiten im winterhafen finden.

lunchpakete sind herzlich willkommen.
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sieben fragen agains all odds

Tee oder Kaffee? kaffee!!!!

Wasser oder Cola? wasser tuts leicht.

Vanille- oder Schokoladen-Eis? schoki wird grundsätzlich favorisiert.

Sonne oder Schnee? sonne. im frühling oder im herbst.

Spinat oder Poree? ich liiiiebe spinat!

Kino oder DVD? … internet …

Kind oder Karriere? spass!

hemmungslos ideen fladern … bzw. mich inspirieren lassen …

die wunderschön inspirierende installation LOW von hiroaki goto, die ich letztes jahr im rahmen von IAMAS gesehen hab, wo sich japanische kunststudenten auf der ars electronica 2004 (timeshift) präsentierten, dient als vorlage für meinen wohnzimmertisch. wie ich nach einigen versuchen feststellte, müssen die gefalteten zeitungsseiten erst gepresst werden, um beim verflechten auch ein möglichst strammes ergebnis zu erzielen. die ausbeute von 6 monaten standard-lesen kann sich durchaus sehen lassen.

LOW / objekt von hiroaki goto / a chair made from 1200 old newspapers. if one part is torn or dirty, i can replace this part and submit it for recycling.

— feine sache, auch für einen wohnzimmertisch :)


hm. sollte ich mir sorgen machen?

hm. es ist also ostersonntag.
ich sitze hier mit meinem üblichen kaffee, ein nutellabrot zwischen den zähnen, weit und breit kein osternest, keine eier, keine hasen … die zeitung auf meinen knien und die fernbedienung griffbereit …
feiertage sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
vor allem solche familienfeiertage wie ostern, wenn man single ist.

aber klar, ich bin ja laut analyse auch nicht gerade das, was man landläufigen für *normal* hält:


You Are 55% Normal
(Somewhat Normal)
While some of your behavior is quite normal…
Other things you do are downright strange
You’ve got a little of your freak going on
But you mostly keep your weirdness to yourself

How Normal Are You?


ich wünsche euch trotzdem glückliche eier von glücklichen hühnern!
prost! ich hol mir jetzt mal den eierlikör …

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