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archiv: Juli, 2002

nach ein paar tagen …

die ich im wahren leben verbracht habe, bin ich nun wieder mal online. ich hab sogar gestern nichtmal mails gecheckt – sowas kommt bei mir eigentlich nur im katastrophenfall vor … nun … mich freuts ehrlich, wieder in freistadt zu sein und mit meinen homies rumzuhängen. aus ein bissi entfernung (=wien) gesehen ist das nämlich eigentlich ziemlich cool, angenehm und schön und nicht nur langweilig, doof und eigentlich immer das selbe. von unserem heutigen 4-stunden-brunch im stadtpark gibts demnächst (?!?) fotos bei come.to/gerda … nur geduld, updaten bedeutet im moment freizeitstress, den ich mir partout nicht einhandeln will … im moment ist alles sehr relaxed bei mir …

yeah!

sunnseitn rules, every time … jetzt hau ich mir noch das frische kipferl mit butter rein (was für eine himmlische art, seine fastenwoche hochoffiziell zu beenden!) und dann lege ich mich nieder. einschlafen wird schwierig, wenn die kirchenleut schon krach machen am pfarrplatz …

i’m back!

gestern war wirklich anstrengend. wir sind irgendwann am frühen nachmittag aus den betten gekraxelt, wir wollten eigentlich schon längst on the road sein um diese zeit … anyway, der chactunclub im wuk war extrem lässig und ich habe dort unbezahlbare visuals-kontakte knüpfen können – fotos gibts natürlich, sobald ich zeit gefunden habe, alles daheim wieder irgendwie in schwung zu bringen. ich hatte das gefühl, 4 stunden am steuer zu sitzen am weg von wien nach freistadt … zum glück hat der MND_ so ein grosses herz und so ein enormes durchhaltevermögen, sonst würde ich jetzt noch in der stadtwerkstatt sitzen und visualisieren – vollkommen im koma … ich hab mich wirklich schon soooo auf alle meine leude daheim gefreut, denn wien ist auch nicht wirklich lässig, wenn du skrupel davor hat, die wertvolle zeit deiner exil-freunde zu verschwenden … da möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die babygesittet haben während ich in wien war ;-)

this boots are made for walking …

stermann/grissemann waren genial. besonders witzig fand ich, als wir nach der vorstellung so pseudo-cool neben ihnen an der bar gestanden sind … hadi hat immer die besten jobs, es ist unvorstellbar! die stars verabschieden sich persönlich mit handschlag bei „herrn kalupa“!! heute warn wir wieder den ganzen tag (naja, wenn man um 12 wach wird, dann ist „der ganze tag“ eh relativ) auf den beinen – angefangen hamma mit tableaux vivants in der kunsthalle, als wir schliesslich nach 2 stunden oder so wieder rauskamen, schüttets gerade wie aus kübeln. also wir ab in den shop, als wir mit gucken fertig sind, scheint draussen wieder die solle ;-). dann sind wir raus auf die mahü … gwand-shopping mit franziska hat für mich ja was masochistisches. einfach die reinste frechheit, wie diese frau aussieht!!! ich weiss wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll, wenn männer sich bei ihrem anblick ansabbern … so geschehen, als wir beim turek waren. nicht, dass mich da jemals einer der verkäufer gefragt hat, ob er mir helfen kann (gut, ich schwebe dort auch nicht rein wie ein engel) – als ich mit franzi die stiegen emporsteige, heftet sich gleich ein adretter junger verkäufer an unsere fersen. franzi hat ein trägerloses weißes shirt gefunden, dass ihr gefällt und will es probieren. der nette junge herr will das auch (sehen), und geleitet uns zu den kabinen. als sich schliesslich der vorhang lüftet, traue ich meinen augen nicht. das shirt ist leicht durchsichtig und franzi hat ihren bh ausgezogen (gehört sich auch so für ein trägerloses shirt) – man kann sich in etwa vorstellen, wie sexy das ganze aussah. der arme verkäufer jedoch hat mir wirklich fast leid getan. ich habe nur darauf gewartet, dass er neben mir sabbernd auf dem boden aufschlägt … erstaunlich jedoch, wie kokett franzi mit solchen situationen umgeht. ich bin es ja schon gewohnt, neben meinen freundinnen unsichtbar zu werden, aber bei franzi ist das wirklich ganz arg. da bin ich nicht mal mehr luft für die anwesenden männer. als der verkäufer anfangs mit „kann ich dir … äh … euch, EUCH! helfen?“ auf franzi zusteuerte und dann kurz auf mich schwenkte, mußte ich schmunzeln. komisch, dieses bittere gefühl des übersehenwerdens ist mit 26 nicht anders als mit 16 … am abend liegt der chactun club im wuk an, wo aka tell auflegen wird. ich bin auf jeden fall dort.

bitte, ich hab den tumult am weg zur ausstellung gesehen!

Bankräuber nach kurzer Flucht verhaftet Ein mutmaßlicher Bankräuber ist heute nur wenige Minuten nach einem Überfall in der Innenstadt festgenommen worden. Allerdings konnte nur ein Teil der Beute sichergestellt werden. Alarmpaket versteckt Ziel des Bankräubers war eine Volksbankfiliale am Franz-Josefs-Kai. Doch der Räuber hatte kein „Glück“. Denn einem Bankangestellten gelang es, ein Alarmpaket unter das Geld zu mischen. Dem Mann gelang zwar vorerst die Flucht, Endstation war aber schon wenige Minuten später am Treppelweg neben dem Donaukanal. Suche nach Waffe und GeldEin Teil der Beute konnte bei dem Räuber sichergestellt werden. Die Pistole habe er ins Wasser geworfen, der Rest der Beute sei in einer Telefonzelle, behauptete der Mann nach seiner Festnahme. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

heute!

heute nachmittag haben wir uns die lachapelle-ausstellung im kunsthaus angeschaut, die wirklich äußerst sehenswert war. die franzi ist grad angekommen – jetzt werden wir uns am hadi anhängen, der uns zu stermann und grissemann zaht. ich muss mal schaun, ob mir die live taugen, denn im radio kommen sie mir oft ein wenig unsanft rein … mal schaun, vielleicht wird der abend heute noch laaaaaaaaang …

die diskussion

die sich im guestbook gerade auftut, finde ich wirklich spannend. eins möchte ich noch sagen: ich halte es hier mit der devise leben und leben lassen. mich störts nicht sonderlich, wenn freunde von mir kiffen. ich halte mich da halt raus, nicht deswegen, weils die bösen, bösen drogen sind, und die anderen ja eh alle nur cool sein wollen (und ich mit meiner enthaltsamkeit in wirklichkeit die obercoole bin – á la britney spears *g*), sondern, weil mir der konsum dieser kräuter halt einfach nichts gibt. genauso, wie der konsum von alkohol auch mehr und mehr zum gezielten genuß (und daher auch seltener) wird und erst in zweiter linie dem besäufnis dient. was mir aber garnicht taugt sind eingeschnappte kommentare – spielverderber und so … mag schon sein, dass die diskussion unnötig war, denn wir wissen eigentlich eh, wer bei uns welche philosophien pflegt, aber sinn macht sie für mich allemal. nämlich den standpunkt hinter den einzelnen philosophien zu ergründen und zu verstehen (warum ist jemand abstinent? traut er sich nicht oder ist er überzeugt von der macht des bösen?) bleibt meist auf der strecke – auch wenn wir wissen, wer von uns kifft, säuft und fickt, dann üben wir uns im täglichen umgang miteinander doch in toleranz. und genau das macht meiner meinung nach die stärke unserer gruppe aus.

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